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Perspektivwechsel.

Doppelausstellung der Kunsthallen in Lübeck und Rostock zur Kunst nach 1945
Verlängert bis 27. Februar 2022

Nach 31 Jahren Deutscher Einheit werfen die Kunsthalle St. Annen in Lübeck und die Kunsthalle Rostock in der Doppelausstellung „Perspektivwechsel“ vom 10. November 2021 bis 27. Februar 2022 zeitgleich einen gemeinsamen Blick auf die Geschichten der Häuser und die Entwicklung ihrer Sammlungen aus der Zeit der innerdeutschen Teilung bis in die Gegenwart. Gemälde, Grafiken, Plastiken und Installationen aus den Beständen beider Museen werden in der Schau zusammengeführt.

Der Dialog der Kunstwerke ermöglicht es, Haltungen und Sehgewohnheiten in Frage zu stellen und eröffnet die Chance, einen Austausch zwischen den Institutionen und insbesondere mit den Besucher:innen zu schaffen. Gemeinsam
mit ihnen lässt sich die Kunst und ihre Wahrnehmung in Ost- und Westdeutschland vor und nach 1990 sowie die Frage nach heutigen Grenzen und kulturellen Barrieren diskutieren. Diese Begegnungen sollen neue Synergien schaffen, inspirieren und den Austausch beleben.



Gezeigt werden Arbeiten von über 90 Künstler:innen aus Ost und West, Norddeutschland und dem Ostseeraum; darunter Norbert Bisky, Jørgen Buch, Hede Bühl, HAP Grieshaber, Manaf Halbouni, Angela Hampel, Leiko Ikemura, Hanna Jäger, Jo Jastram, Susanne Kandt- Horn, Per Kirkeby, Wolfgang Mattheuer, Maix Mayer, Jonathan Meese, Røde Mor, Sabine Moritz, Andreas Mühe, Max Neumann, Otto Niemeyer-Holstein, A. R. Penck, Sigmar Polke, Emil Schumacher, Ramona Seyfarth, Willi Sitte, Walter Stöhrer, Rainer Erhard Teubert, Fred Thieler, Werner Tübke, Günther Uecker, Andy Warhol, Willy Wolff und weitere. Gegliedert wird die Ausstellung in beiden Häusern durch die Themenbereiche „Polaritäten“, „Parallelen“, „Brückenschlag und Austausch“, „Wiedervereinigung“ und „Gegenwart“, wobei die Kunsthalle St. Annen den Schwerpunkt vornehmlich auf die Gegensätze vor 1989, die Biennale der Ostseeländer, die individuellen Erwerbungswege zwischen Ost und West sowie auf künstlerische Positionen der Gegenwart aus den Beständen beider Häuser legt. In Rostock werden anhand von Exponaten und Archivmaterialien grenzübergreifende Verbindungen im Norden Deutschlands vor 1990 rekonstruiert sowie die Sammlungsgeschichten beider Häuser im Prozess der Wiedervereinigung näher in den Blick genommen.

Crossoverprojekt BILDKLANG – Film/Podcast/Musik

Begleitet wird die Schau an beiden Ausstellungsorten von einem neuen Format, das Museumsbesucher: innen ein neuartiges, multisensorisches Erlebnis aus Kunst, Musik, Podcast, Film und Konzert bietet. Zur Nutzung des BILDKLANG eGuides auf dem Smartphone wird gebeten, eigene Kopfhörer mitzubringen.

Die zu ausgewählten Werken komponierten Musikstücke von SYNTHESIA (Rostock) in Zusammenarbeit mit dem Kontrabassisten Florian Galow, Verein WaldZimmerKultur e. V. (Lübeck), geben den Besucher:innen die Möglichkeit, ihre ästhetischen Eindrücke zu erweitern. Ein Dokumentarfilm und mehrere Podcasts berichten zusätzlich von den Hintergründen des Ausstellungs- und Bildklang-Projektes. Zur Ausstellung erscheint darüber hinaus ein eigens für die vertonten Bilder komponiertes Musikalbum von SYNTHESIA im Verlag 22D Music Royal Flame. Die CD ist für 15 Euro im Handel erhältlich.

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