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Lübecker Museen

Lübecks Museen, die sich fast ausschließlich im großem Museum der Lübecker Altstadt, dem Unesco-Weltkulturerbe befinden, beinhalten Kunst und Kulturgeschichte der verschiedensten Epochen, vor allem aus der Hansezeit. Aber auch Natur und Umwelt, haben hier ihren Platz. Literatur, zu finden im Buddenbrookhaus, Günter-Grass-Haus und politisches im Willy-Brandt-Haus. Übrigens, alle Lübecker Museen sind sehenswert und einige der Museen gehören zu den schönsten Deutschlands.
Auf unseren Rundgängen kommen wir an allen Musen vorbei. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch derselben, es lohnt sich.

Highlights 2019

"Nach der Erfolgsbilanz des vergangenen Jahres legen die Lübecker Museen in 2019 den Fokus auf moderne Kunst. Insbesondere das die ganze Stadt umfassende Kunstprojekt von Jonathan Meese und die Ausstellung der weltweit angesehenen Preisträgerin des Kunstpreises der Possehl-Stiftung Doris Salcedo werden dazu beitragen, Lübeck als Ort der zeitgenössischen Kunst zu etablieren". Bild: Doris Salcedo © by David Heald (2015)

Der Herkunft auf der Spur

Woher stammen die Exponate in unseren Museen? Wie kamen sie in die Sammlung? Mit diesen Fragen nach der Herkunft beschäftigt sich die Provenienzforschung. Ein großes Forschungsfeld ist dabei der Zeitraum 1933 bis 1945, da während der Zeit des NS-Regimes unzählige Kulturgüter beispielsweise durch Beschlagnahme oder Zwangsverkauf entwendet wurden. Um dieses Unrecht aufzuarbeiten, verpflichteten sich insgesamt 44 Staaten, darunter auch Deutschland, durch die 1998 verabschiedete „Washingtoner Erklärung„, NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut ausfindig zu machen und „faire und gerechte Lösungen„ zur Rückgabe dieser Kulturgüter zu finden.

Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, wurden auch die Sammlungen der Lübecker Museen untersucht. Alle Ankäufe, Schenkungen, Überweisungen und Tausche zwischen 1933 und 1945 wurden überprüft, um die Herkunft der Objekte zu ermitteln.

Die Kabinettausstellung an zwei Standorten, im Museum Behnhaus Drägerhaus und im St. Annen-Museum, präsentiert die bisherigen Forschungsergebnisse und zeigt, was die Provenienzforschung in ihrer bisweilen detektivischen Arbeitsweise leistet.

  • 1) Holstentor Museum
  • 2) Europ. Hansemuseum
  • 3) Buddenbrookhaus
  • 4) St. Annen Museum
  • 5) Museum Natur u. Umwwelt
  • 6) Behnhaus
  • 7) Willy-Brandt-Haus
  • 8) Günter-Grass-Haus
  • 9) Katharinenkirche
  • 10) TheaterFigurenMuseum
  • 11) Museumshafen
  • 12) Industriemuseum
  • Passat Travemünde
  • Spannendes für Kinder und Erwachsene

Das Holstentor. Wahrzeichen und Museum

Das Holstentor gehört mit zu den bekanntesten Bauwerken Deutschlands
CONCORDIA DOMI FORIS PAX
(Drinnen Eintracht Draußen Frieden)
Die vergoldete Inschrift über dem Torbogen.

Neben dem Brandenburger Tor, dem Kölner Dom und der Münchener Liebfrauenkirche gibt es wohl kaum ein anderes deutsches Bauwerk, das sich weltweit einer derartigen Popularität erfreut, wie das Lübecker Holstentor. Es ist das stolze Symbol der Geschichte Lübecks als reichsfreier Stadt und ihrer Vormachtstellung im Oststeeraum - und ein Inbegriff aller Vorstellungen von Hanse, Handel, Macht und Reichtum, mithin von allem, was die historische Bedeutung Lübecks ausmacht. Im Inneren des in den Jahren 1464-1478 errichteten Baudenkmals befindet sich hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern die Ausstellung „Die Macht des Handels".

Ausstellung: Die Macht des Handels

Lübeck als bedeutendster Handelsplatz im ganzen Ostseeraum

Lübecks Position im Zentrum der nordeuropäischen Handelswege machten die Stadt zur Königin der Hanse - das Holstentor ist ihr Wahrzeichen. In der Ausstellung wird man in die Wirkungsstätten des Fernhandelskaufmanns sowie in die Geschichte der Stadt, in ihre Topografie und Architektur eingeführt. Daneben beleuchtet sie die Seefahrt, das Marktgeschehen und das Recht im Mittelalter. Das Museum regt zum Entdecken und Erforschen an: Die gehandelten Waren kann man riechen, man kann den Bürgermeister hören, wie er auf dem mittelalterlichen Markt Recht spricht, das historische Lübeck wird im Film und im großen Stadtmodell vorgestellt, Schiffsmodelle und nautische Geräte zeigen den Kaufmann auf großer Fahrt. Und auch die Strafrechtsinstrumente der mittelalterlichen Rechtsprechung, von der Streckbank bis zum Keuschheitsgürtel, werden gezeigt.

Europäisches Hansemuseum.

Mut, Macht und Mythos- auf den Spuren der Hanse.

Als niederdeutsche Kaufleute aus Soest, Münster, Groningen und Lübeck im Jahr 1193 am Ufer des Flusses Newa landeten, ahnten sie noch nicht, dass sie eine mächtige Vereinigung mitbegründeten, die ab dem 14. Jahrhundert als „Dudesche Hense“ bekannt wurde. Was zunächst ein loser Verbund von Fernkaufleuten für anstehende Handelsgespräche in der Stadt Nowgorod war, sollte sich in den nächsten Jahrhunderten zum einflussreichsten Wirtschafts- und Städteverbund Nordeuropas entwickeln.

Die Hanse
Das Europäische Hansemuseum Lübeck zeigt die facettenreiche Entwicklung des anfänglichen Kaufmannsbundes hin zu einer nordeuropäischen Großmacht mit einem Netz von über 200 Partnerstädten. Der Wagemut der Hansekaufleute, das Leben in der Fremde, Reichtum, Prunk und Pracht sowie der alles Handeln bestimmende Glaube sind ebenso Thema der Ausstellung wie die endgültige Auflösung des einstigen Handelsnetzwerkes. Dabei wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, besondere Schlüsselereignisse der Hansegeschichte in rekonstruierten Szenen zu erkunden. So können sie zum Beispiel nachvollziehen, wie sich eben jenes Zusammentreffen an der Newa abgespielt haben könnte, während sie an zwei originalgetreu nachgebauten Koggen vorbeigehen.

In der Ausstellung veranschaulichen zudem zahlreiche wertvolle Originalobjekte, seltene Dokumente, Gemälde und Sammlungsstücke eindrucksvoll das Leben und Arbeiten der niederdeutschen Kaufleute. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem Gold- und Silbermünzen aus dem Lübecker Münzschatz, die seit Mitte des 16. Jahrhunderts in der Hansestadt vergraben waren. Außerdem wird den Besuchern an interaktiven Medienstationen und durch Informationsgrafiken ermöglicht, wirtschaftliche Zusammenhänge, Reiserouten und das Alltagsgeschehen zur Zeit der Hanse ausführlich zu ergründen.

Quelle: Europäisches Hansemuseum

© Europäisches Hansemuseum / Fotos: Olaf Malzahn

Burgkloster

Das Burgkloster, ursprünglich " Maria-Magdalenen-Kloster, ist ein ehemaliges Lübecker Dominikanerkloster. Dieses ist in das Europäische Hansemuseum intregiert und geht nahtlos ineinander über.


Burgkloster zu Lübeck
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Hansemuseums ist das Burgkloster zu Lübeck, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Klosteranlagen Norddeutschlands. Der ehemalige Dominikanerkonvent aus dem 13. Jahrhundert wurde mit Hilfe von Bundesmitteln aufwendig saniert und restauriert und wird in Zukunft besonderer Aufsicht unterliegen, um die architektonischen und künstlerischen Hinterlassenschaften weiterhin zu konservieren. In einem gesonderten Rundgang durch das Kloster erfahren die Besucher mithilfe eines Audioguides Einzelheiten zur Geschichte des Klosters. Außerdem können sie sich die besonderen Schmuckfußböden in der Sakristei und dem Hospital, Wandmalereien aus verschiedenen Epochen und die für den Konvent äußerst bedeutsamen Schlusssteine der Gewölbe erläutern lassen. Die Nutzungsgeschichte des Burgklosters hat zahlreiche Dimensionen und reicht bis in die unmittelbare Gegenwart. Es war nach der Reformation Armenhaus, später Hospital, dann Gefängnis und mit einer baulichen Ergänzung auch Gerichtsgebäude. Die Sozialgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, der Nationalsozialismus sowie die Nachkriegsgeschichte haben an diesem Ort ihre Spuren hinterlassen, die erhalten und nachvollziehbar gemacht worden sind.

Quelle: Europäisches Hansemuseum.


© Europäisches Hansemuseum / Fotos: Thomas Radbruch / Olaf Malzahn

Europäisches Hansemuseum
An der Untertrave 1
23552 Lübeck

Besuchen Sie die Internetseite des Hansemuseums: www.hansemuseum.eu

Zu finden in "Rund um das Burgtor"

Buddenbrookhaus

Weltliteratur vor Ort erleben im Buddenbrookhaus: Die aufwändig verzierte Fassade des Buddenbrookhauses krönt eines der außergewöhnlichsten Literaturmuseen weltweit. Hier wird nach Thomas Manns nobelpreisgekrönten Roman ‚Buddenbrooks‘ (1901) ein Stück Literatur begehbar. Die Dauerausstellungen berichten von der Familie Mann und der Entstehung des Romans ‚Buddenbrooks‘, wechselnde Sonderausstellungen bereichern das literarische Erlebnis.


Beginnend 2019 startet der Umbau zum NEUEN BUDDENBOOKHAUS

Die Ausstellung nimmt die Perspektive der Brüder Mann ein und zeigt deren lebenslange Beschäftigung mit der eigenen Herkunft. Als Jugendliche rebellieren die Senatorensöhne Heinrich und Thomas gegen die muffige Bürgerwelt ihrer Heimatstadt. In den Lübeck Romanen Buddenbrooks und Professor Unrat zeichnen sie ein wenig schmeichelhaftes Bild der Heimat: Beide Romane werden zum Skandal. Aber die LübeckerInnen sind auch stolz auf ihre berühmten Söhne. Und für Heinrich und Thomas Mann bleiben Lübeck und die Welt des Nordens trotz allem zeitlebens Herzensheimat. Doch wie wird Lübeck zu Literatur? Die Werke der Brüder werden im Ausstellungsraum lebendig. Die Künstlerin Thomke Meyer
hat sie für das Buddenbrookhaus in Szene gesetzt.

Herzensheimat

Nach einer erfolgreichen ersten Laufzeit wird die »Herzensheimat?« erneut eröffnet – mit noch mehr Herz. Dazu wurden BesucherInnen nach ihrer Meinung gefragt und viele Wünsche umgesetzt: von der Lichtregie bis zur Präsentation einzelner Exponate. Eine Besonderheit sind die Blicke unter die Oberfläche. Bild: © Thomke Meyer

Die Ausstellung stellt vermeintliche Gewissheiten infrage und gibt Einblicke in ihre Entstehung und Gestaltung. Das Fragezeichen markiert nicht nur im Titel das ambivalente Verhältnis der Manns zu ihrer Heimatstadt. Es gibt auch Neugierigen einen Hinweis, wo in der Ausstellung ein Blick hinter die Kulissen möglich ist. Der Eintritt kostet 7 Euro, für Ermäßigte 3,50 Euro.


„Ins Blaue! Natur in der Literatur“ 5. Juli bis 10. November

„Ins Blaue!“ heißt dagegen die neue Sonderausstellung im Buddenbrookhaus vom 5. Juli bis zum 10. November, die es sich zum Ziel gesetzt hat, alle Sinne anzusprechen. Die Ausstellung des Literaturhauses München hat die lange Sommerreise nach Lübeck unternommen und ihr Untertitel „Natur in der Literatur“ macht deutlich, worum es geht: In Kunst-Naturräumen sind Texte berühmter Autoren von Ovid bis in die Gegenwart in einem neuen Kontext zu entdecken. In der Literatur erscheint Natur oftmals verspielt, unheimlich, verführerisch – und aus heutiger Sicht manchmal auch sehr kitschig. Die Besucher:innen sind eingeladen, sich auf eine Reise durch 2.500 Jahre Natur in der Weltliteratur und damit buchstäblich „Ins Blaue!“ zu begeben. Von Natur kann dabei nicht nur gelesen werden, man kann sie auch hören, ertasten und schmecken. Weiter veranschaulicht wird das Thema durch Gemälde, Fotografien, Postkarten oder Zeichnungen.
Darüber hinaus warten persönliche „Naturstücke“ zeitgenössischer Autoren darauf, entdeckt zu werden. Highlight außerdem: Einzigartige Aufnahmen beispielsweise von Franz Kafka als Skifahrer oder Hermann Hesse als Nacktkletterer.

Das Museum Buddenbrookhaus
Mengstraße 4
23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de
Zu finden unter "Die sieben Türme"

St. Annen Museum

Das Museumsquartier St. Annen umfasst die Kunsthalle St. Annen und das St. Annen-Museum.

Das St. Annen-Museum gilt als eines der schönsten Museen Deutschlands. Es befindet sich in den Räumen des St. Annen-Klosters, das 1502 zur Unterbringung der unverheirateten Töchter Lübecker Kaufleute gegründet wurde. Später wurde es Armen- und Waisenhaus, Werk- und Zuchthaus. Seit 100 Jahren wird das Bauwerk als Museum genutzt und präsentiert die Welt des Mittelalters in Lübeck vom 13. bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Mit seinen 28 prächtigen Altären, seinen Tafelbildern und etlichen Holz- und Kalksteinskulpturen gehört es zu den bedeutenden Museen der Bundesrepublik.

  • © Michael Haydn
  • © Michael Haydn
  • © Michael Haydn
  • © Michael Haydn

Der Herkunft auf der Spur

  • Der Herkunft auf der Spur –

    „Provenienzforschung ist ein Thema, das die Museumswelt noch lange beschäftigen wird“, sagt Steffi Grapenthin, Provenienzforscherin in den Lübecker Museen. „Museen sind öffentliche Institutionen; so halte ich es für grundlegend, schwierige Sachverhalte aufzuklären und offen damit umzugehen“, betont Dr. Dagmar Täube, Leiterin des St. Annen-Museums.

  • Von Gotthardt Kuehls „Braudiele“ über Silberlöffel und Tabaksteller bis hin zu Glasfragmenten reichte die rege Ankaufs- und Sammelpolitik des damaligen Museumsdirektors Hans Schröder. Er leitete die Museen für Kunst und Kulturgeschichte von 1933 bis 1946 und kaufte im gesamten Deutschen Reich bis nach Wien für die Lübecker Museen ein.

  • Nach der für die Lübecker Museen verheerenden Palmarum-Nacht im März 1942 erhielt er eine hohe Entschädigungssumme, mit der er in den besetz-ten Niederlanden und in Belgien zum Ausgleich der Verluste niederländische Gemälde und Möbel einkaufte. Die Suche nach unrechtmäßig erworbenen Objekten aus seiner Amtszeit und deren Erforschung bietet auch interessante Einblicke in die Lübecker Sammlungs- und Museumsgeschichte der NS-Zeit.

  • Die Ausstellung ist hausübergreifend im Museum Behnhaus Drägerhaus und im St. Annen-Museum zu sehen. Auch in den Dauerausstellungen der beiden Häuser befinden sich Objekte, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden. Sie sind mit zusätzlichen Objektschildern gekennzeichnet, die Aufschluss über die Herkunft und den Erwerb geben.

Danziger Paramente

Rund die Hälfte des berühmten Danziger Paramentenschatzes gehört als Dauerleihgabe der Evangelischen Kirche Deutschland seit 1990 zu den Highlights des St. Annen-Museums. Es handelt sich um kostbarste Gewänder für den Gottesdienst. Byzantinische und italienische Seiden als Samt verarbeitet, mit feinsten Stickereien aus purem Gold zeigen den hohen Wert, der diesen Gewändern ehemals zugemessen wurde. Sie stammen aus der ehemaligen Marienkirche in Danzig und sind vorwiegend im 14. und 15. Jahrhundert entstanden.
Die Danziger Paramente wurden in Lübeck einige Jahre einige nicht mehr gezeigt. Jetzt werden erstmals wieder, in dem neuen Mittelalter-Raum, des ehemaligen Kloster,ausgewählte Stücke gemeinsam mit der Dalmatik Heinrich II. Bocholt aus Lübeck konservatorisch optimiert in die Dauerausstellung des St. Annen-Museums integriert.

  • Dalmatik des Hinrich Bocholt II.

    Diese leuchtend gelbe Seiden-Dalmatik wird ursprünglich für die Kapelle des dänischen Hofes geschaffen. Die wohl in Italien gefertigten Borten zeigen auf der Vorderseite Christus mit mit Zwei Aposteln und auf der Rückseite die Muttergottes mit dem Hl. Petrus und Paulus.

  • Liturgisches Gerät

    Als Liturgisches Gerät bezeichnet man die Gegenstände, die für den Gottesdienst, vor allem für die Abendmahlsfeier, benötigt werden.

  • Zwei Almosenbeutel

    Norddeutschland 15. Jahrhundert, Seide, Stickerei. der Begriff "Beutelscheider stammt aus dem Mittelalter. Man hängte den Beutel an Gürtel. Da sie zugleich der Repräsentation dienten, waren sie oft aus edlen Materialien hergestellt. Angelockt von dieser Beute machten die "Beutelschneider" ihrem Namen alle Ehre.

  • Chormantelschild mit dem hl. Georg

    Danziger Paramentenschatz 15. Jahrhundert: Der Chormandelschild (Cappa) ist teil eines Chormantels (Pluviale). Er wird auf den Schultern aufgenäht und deutet eine Kapuze an, die ursprünglich zu einem Chormantel dazugehört.

Kunsthalle St. Annen

Die Kunsthalle St. Annen wurde 2003 auf dem Grundriss der 1843 durch Feuer zerstörten Kirche des St. Annen-Klosters errichtet. Sie verfügt über moderne Räume auf höchstem technischen Niveau und mit moderner Ästhetik für die Ausstellung moderner Kunst. Die Sammlung der Kunsthalle St. Annen umfasst Gemälde und Skulpturen von 1945 bis zur Gegenwart. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Malerei des Informel, der deutschen Malerei und Bildhauerei. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Werke internationaler Künstler, wie etwa Andy Warhol.

Bilder: © Kunsthalle St. Annen und Michael Hayden

St.Annen-Museum Sonderaustellungen St. Annen-Kunsthalle
Ferne Welten- weite Träume vom 13.04. - 11.08. und Jonathan Meese Mutter / Evolution vom 30.03. - 04.08.2019

St. Annen Museum
St. Annen- Straße 15
23552 Lübeck

https://st-annen-museum.de/

Zu finden in "Rund um St. Aegidien"

Museum für Natur und Umwelt

Das Museum für Natur und Umwelt bietet auf drei Etagen spannende Einblicke in die Naturgeschichte Schleswig-Holsteins sowie in die Lebensräume und die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Lübecker Raumes. Themenschwerpunkte sind Evolution, Ökologie und Biodiversität. Die Museumspädagogik ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit - im Zentrum steht die kompetente Vermittlung von naturkundlichem Wissen sowie die Einladung zu vielfältigem Naturerleben.

Die Natur zu verstehen und mit Freude zu vermitteln war bereits das Anliegen des Lübecker Arztes Johann Julius Walbaum, dessen Nachlass 1799 den Grundstock für das Lübecker Naturkundemuseum bildete. Damit blickt das Museum für Natur und Umwelt auf die längste Museumsgeschichte der Lübecker Museen zurück.
Heute bietet das Naturkundemuseum eine Fülle von museumspädagogischen Angeboten, Vorträgen, Seminaren, Ferienprogrammen, Exkursionen und Veranstaltungen an. Die Museumspädagogik ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit - im Zentrum steht die kompetente Vermittlung von naturkundlichem Wissen sowie die Einladung zu vielfältigem Naturerleben!

Fotoausstellung "VERRÜCKTE SCHMETTERLINGE"

  • „Hochstapler, Trunkenbolde, Schnüffler - VERRÜCKTE SCHMETTERLINGE“ Die Ausstellung ist bis 3. November 2019 zu sehen.

    In der Ausstellung „Hochstapler, Trunkenbolde, Schnüffler - VERRÜCKTE SCHMETTERLINGE“ zeigt der international renommierte Naturfotograf Ingo Arndt Spannendes und Verrücktes aus der Welt der Schmetterlinge. Für die Fotos seiner neuesten Ausstellung verbrachte er zusammen mit seiner Frau Silke Arndt Monate in den unterschiedlichsten Ländern und auf mehreren Kontinenten.

  • Hochstapler

    Da ist zum Beispiel der Hornissen-Glasflügler oder auch Bienen-Glasflügler genannt (wissenschaftli-cher Name Sesia apiformis). Der gibt als „Hochstapler“ vor, Hornisse zu sein. Mit gelb-schwarzem Warnmuster und perfekt nachgeahmtem Aussehen profitiert er von der Schreckwirkung. Stechen kann der harmlose Schmetterling nicht.

  • Der Schnüffler

    Im Süden Europas kommt das Große Nachtpfauenauge oder Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri) vor. Mit 15 Zentimetern Flügelspannweite ist dieser Nachtfalter nicht nur der größte europäische Schmetterling, sondern die Männchen sind auch „Super-Schnüffler“. Sie können Weibchen im Umkreis von bis zu fünf Kilometern riechen und orten.

  • „Taucher“ und „Höhenrekordler“

    Weiterhin zeigt die Ausstellung „Dauerläufer“, „Taucher“ und „Höhenrekordler“ unter den Schmetter-lingen und viele mehr. Vorgestellt wird der „Größte“ ebenso wie der „Kleinste“. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung erfahren die Tricks und Kniffe wie Schmetterlinge Feinde überlisten und wie sie frostfrei den Winter überstehen. Insgesamt

  • Ingo Arndt

    Manche Bilder der Ausstellung entstanden aber auch direkt vor der eigenen Haustür. Mit seinen Bildern möchte Ingo Arndt Emotionen wecken und den Reichtum der Natur vor Augen führen. Er macht komplexe ökologische Zusammenhänge sichtbar und dokumentiert das Verhalten von Tieren in perfekten Bildern. Bilder © Ingo Arndt

© Michael Hayden
© Michael Hayden

Musterbahn 8
23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

Zu finden unter "Lübeck die Hansekönigin" Rundgang.

Museum Behnhaus Drägerhaus

Das Museum befindet sich in zwei Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, dem Behnhaus und dem Drägerhaus. Die Räume im Drägerhaus bieten in erster Linie einen zeitgemäßen Ausstellungsort für die Gemäldesammlung und für Sonderausstellungen. Der Charakter privater Wohnräume bleibt jedoch weiterhin erkennbar. Im Behnhaus sind zudem in den historischen Räumen Wohnensembles des 19. Jahrhunderts zu sehen. Teile der Gemäldesammlung fügen sich hier ein: Bürgerliche Wohnkultur und bürgerliches Sammeln sind so miteinander verbunden. Die ehemaligen Privatgemächer im Flügel des Behnhauses zählen zu den bedeutendsten klassizistischen Inneneinrichtungen in Norddeutschland. Ihre Gestaltung wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom dänischen Architekten Joseph Christian Lillie (1760-1827) realisiert.

© Michael Hayden
© Michael Hayden

Das Museum Behnhaus Drägerhaus ist Lübecks Galerie des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne. Seine bedeutende Sammlung von Gemälden, Plastiken, Grafiken und Fotografien umfasst Werke deutscher und europäischer Künstler und hat ihren Schwerpunkt in der Kunst der Romantik und der klassischen Moderne. Von Caspar David Friedrich bis Edvard Munch‘ lautet der Titel der Sammlungspräsentation, in der sich regionale Ausrichtung und internationale Bedeutung verbinden. Das Museum befindet sich in zwei Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, in denen der Charakter privater Wohnräume weiterhin erkennbar ist.

Der Herkunft auf der Spur

  • Der Herkunft auf der Spur –

    „Provenienzforschung ist ein Thema, das die Museumswelt noch lange beschäftigen wird“, sagt Steffi Grapenthin, Provenienzforscherin in den Lübecker Museen. „Museen sind öffentliche Institutionen; so halte ich es für grundlegend, schwierige Sachverhalte aufzuklären und offen damit umzugehen“, betont Dr. Dagmar Täube, Leiterin des St. Annen-Museums.

  • Von Gotthardt Kuehls „Braudiele“ über Silberlöffel und Tabaksteller bis hin zu Glasfragmenten reichte die rege Ankaufs- und Sammelpolitik des damaligen Museumsdirektors Hans Schröder. Er leitete die Museen für Kunst und Kulturgeschichte von 1933 bis 1946 und kaufte im gesamten Deutschen Reich bis nach Wien für die Lübecker Museen ein.

  • Nach der für die Lübecker Museen verheerenden Palmarum-Nacht im März 1942 erhielt er eine hohe Entschädigungssumme, mit der er in den besetz-ten Niederlanden und in Belgien zum Ausgleich der Verluste niederländische Gemälde und Möbel einkaufte. Die Suche nach unrechtmäßig erworbenen Objekten aus seiner Amtszeit und deren Erforschung bietet auch interessante Einblicke in die Lübecker Sammlungs- und Museumsgeschichte der NS-Zeit.

  • Die Ausstellung ist hausübergreifend im Museum Behnhaus Drägerhaus und im St. Annen-Museum zu sehen. Auch in den Dauerausstellungen der beiden Häuser befinden sich Objekte, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden. Sie sind mit zusätzlichen Objektschildern gekennzeichnet, die Aufschluss über die Herkunft und den Erwerb geben.

Sonntagsführungen

Auch nach der Ausstellung 100 Meisterwerke bietet das Museum Behnhaus Drägerhaus weiterhin jeden Sonntag um 11.30 Uhr eine einstündige öffentliche Führung an, die sich mit spannenden Geschichten und Wissenswertem rund um das Museum und die Sammlung beschäftigt. Der Bogen reicht von der Kunst der Romantik über die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts und Werke deutscher Impressionisten bis hin zur klassischen Moderne. Dabei wird international bedeutsame Kunst Seite an Seite mit regionalen Künstlern und Motiven präsentiert. Der Eintritt kostet für Erwachsene / Ermäßigte / Kinder: 11 / 7,50 / 6,50 Euro (Museumseintritt inklusive).
(Text und Bild: Kulturstiftung Hansestadt Lübeck)

Irr-Real. Carl Julius Milde

„Kaiser-Panorama“ 9. Juli bis 8. September

Vom 9. Juli bis 8. September macht das „Kaiser-Panorama“ Station im Museum Behnhaus Drägerhaus und entführt in Ostseewelten um 1900. Mit Hilfe einer an Jules Verne erinnernden Maschine im Gründerzeitstil können sich die Besucher:innen hier auf eine 3D Zeitreise begeben und durch beleuchtete Schaugläser kolorierte Stereofotografien des Ostseeraumes der Kaiserzeit bestaunen. Typische Strandszenen entführen in längst vergangene Zeiten, in denen zwar die Bademode anders aussah, die Themen Sommer, Strand und Meer jedoch nicht minder interessant schienen. Auch die Eröffnung des Nordostsee-Kanals und sogar ein Porträt von Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolaus
II. beim Flottenmanöver in Swinemünde sind zu sehen.

Königstraße 9-11
23552 Lübeck
www.museum-behnhaus.drägerhaus.de

Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

Willy-Brandt-Haus Lübeck

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck, ist ein Museum und eine Gedenkstätte für den früheren deutschen SPD-Politiker, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt.

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck steht allen offen! Der Eintritt ist frei!

Öffnungszeiten und Eintritt
täglich 11-18 Uhr
geschlossen: 24./25.12., 31.12. und 1.1.
Sonderöffnungszeiten für Gruppenführungen sind nach Absprache möglich.

Der Eintritt ist frei.

Königstraße 21
23552 Lübeck

www.willy-brandthaus.de

Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

Günter-Grass-Haus

Das Günter Grass-Haus ist ein Forum für Literatur und bildende Kunst. Günter Grass arbeitete nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Grafiker, Maler und Bildhauer. Das Museum stellt in seiner Dauerausstellung das Zusammenwirken von Wort und Bild in seinem Werk und den Schaffensprozess des Künstlers vor. Wechselnde Sonderausstellungen präsentieren weitere Künstler mit Mehrfachbegabungen, darunter Johann Wolfgang von Goethe, John Lennon und Cornelia Funke.

Kolonialwarenladen im Günter Grass-Haus

Einkaufen gehen wie in der "Blechtrommel": Im Günter Grass-Haus gibt es einen Kolonialwarenladen, der in das Leben von Oskar Matzerath einlädt. Die BesucherInnen gelangen vom Museum direkt in die Kulisse der Familie Matzerath im Labesweg Nr. 13 in Danzig-Langfuhr. Auch Kinder können mit all ihren Sinnen in die Romanwelt abtauchen, die originalgetreu nach den Produkten aus den 1920iger Jahren rekonstruiert wurde. »ALLE AN BORD«
Eine Kinder-Rallye durch das Günter Grass-Haus Info unter "Spannendes für Kinder"

Das berühmte Brausepulver, eine historische Dezimalwaage und Zell Kleister oder Waschpulver von Henkel geben nicht nur einen Einblick in das Leben vom kleinen Oskar, sondern auch von Günter Grass: er war ebenfalls der Sohn eines Lebensmittelhändlers. Alle Objekte wurden originalgetreu nach den 1920iger und 1930iger Jahren rekonstruiert, auch Texte aus dem Roman begleiten das neue Besuchererlebnis. Besonders an dem Kolonialwarenladen ist, dass Kinder ihn durch verschiedene Riech-, Kriech-, Hör- und Taststationen erforschen können. Somit baut das Günter Grass-Haus sein Angebot für Familien weiterhin aus.

Realisiert wurde das Projekt mit Hilfe der Filmrequisiteure Eva Bertlings und Jörg Fahnenbruck, Franka Frey wirkte als Gestalterin federführend mit. Die Eröffnung des Kolonialwarenladens ist der Auftakt für eine virtuelle Anwendung, die anlässlich des geplanten Festakts »60 Jahre ›Die Blechtrommel‹« im Frühsommer 2019 geplant ist. Foto: Kolonialwarenladen © Margret Witzke

Glockengießerstraße 21
23552 Lübeck
www.grass-haus.de

Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

Katharinenkirche

St. Katharinen, die Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters, gehört zu den schönsten Backsteinkirchen der Stadt. Das zwischen 1300 und 1360 errichtete Kirchengebäude stellt einen Höhepunkt der sakralen Architektur in Lübeck dar. Der lichtdurchflutete Backsteinbau war einst das Zentrum der Franziskaner im gesamten Ostseeraum. Bis 1531 diente St. Katharinen als Klosterkirche des Bettelordens, bis ins 18. Jahrhundert als Grablege, heute ist sie Museumsraum und Schulkirche des Katharineums.

Die Katharinenkirche ist in 2019 vom 18.April bis 30. September, donnerstags, freitags und sonntags in der Zeit von 12 bis 16 Uhr, samstags von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2€.

Konzertreihe "VIERTEL NACH ZWÖLF"

Vom Mai bis September erklingen in der Katharinenkirche die wunderbaren Klänge der Konzertreihe "Viertel nach zwölf" mit Studierenden der Musikhochschule unter der Leitung von Prof. Hans-Jürgen Schnoor. Die Konzerte finden immer samstags von 12.15 Uhr - 13 Uhr statt. Los geht es wieder 2019.
Der Eintritt beträgt 2€.

Königstraße, Ecke Glockengießerstraße
23552 Lübeck
www.museumskirche.de
Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

TheaterFigurenMuseum Lübeck

Das TheaterFigurenMuseum Lübeck, ist ein Museum für die Geschichte und Gegenwart des Puppentheaters in Europa, Afrika und Asien.
Es befindet sich mitten in der romantischen Altstadt Lübecks. Hier erwartet den Besucher die weltweit größte Ausstellung rund um das Thema Figurentheater aus mehreren Kontinenten und drei Jahrhunderten. Die Figuren erzählen von indischen Mythen, chinesischen Bräuchen, afrikanischen Stämmen oder deutschen Jahrmärkten. Hervorgegangen aus jahrzehntelangem Engagement von Fritz Fey Junior, Sohn einer Puppenspielerfamilie, bewahrt das Museum einen einzigartigen Schatz an Exponaten und dokumentiert mehrere Jahrhunderte Kulturgeschichte und Puppenspieltradition in all seiner Vielfalt.

Das TheaterFigurenMuseum schließt ab dem 01.01.2018 für umfangreiche Sanierungsarbeiten für voraussichtlich zwei Jahre.

Sonderausstellung in der Schließungsphase

Trotz der Schließungsphase gibt es eine wunderbare Chance, einen Blick auf einen Teil der Figuren zu werfen. In der Sonderausstellung "Ferne Welten- weitere Träume" präsentiert das St. Annen-Museum in Kooperation mit dem TheaterFigurenMuseum, Chinesische Theaterfiguren und die Malerei von Haiying Xu.

Bilder aus dem TheaterFigurenMuseum

Kolk 14
23552 Lübeck
www.theaterfigurenmuseum.de

Zu finden unter "Rund um St. Petri"

Museumshafen Lübeck

Lübecker Museumshafen. Dieser erstreckt sich "An der Untertrave" von der Beckergrube bis zur Engelsgrube und der Drehbrücke.
Hier finden Sie auch die Traditionssegler, sofern diese nicht gerade auf einem Segeltörn sind. Aber auch die alten Schlepper und Bagger, sind sehenswert.

Zu finden unter "Rundgang um Lübecks Altstadt. Teil 3"

Industriemuseum Geschichtswerkstatt

Herrenwyk war bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts ein typischer Arbeiterstadtteil Lübecks, geprägt von dem 1905 gegründeten Hochofenwerk und der Flender-Werft. Das Industriemuseum befindet sich im ehemaligen Werkskaufhaus des Hochofenwerkes. An authentischem Ort zeigen die Dauerausstellungen die Geschichte des Werkes und der Werft, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und dem Schicksal der Zwangsarbeiter/innen und Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkrieges in der Lübecker Industrie arbeiten mussten.

Jahrhunderte bestimmten Kinder, Küche und Kirche das Arbeitsleben von Frauen. Doch durch finanzielle Not waren sie gezwungen, mit anderen bezahlten Arbeiten ihren Unterhalt selbst zu verdienen oder zum Unterhalt der Familien beizutragen. Bilddokumente zeigen den Einsatz von Frauen und auch ihr Leid während der Kriegszeiten.
Mit einem Ausblick auf die heutige Arbeitswelt von Frauen schließt die Führung mit der Fragestellung ab: Was hat sich verändert von damals bis heute?

Neue Sonderausstellung ERINNERUNG UND NEUANFANG

Die neue Sonderausstellung „ERINNERUNG UND NEUANFANG. Das Hochofenwerksgelände –

Eine Chronik stellt die Entwicklung des Werkes dar von der Gründung über den Niedergang des Werkes dar. Die einzelnen Werkseinheiten des ehemaligen Hochofenwerkes Lübeck sind im Wesentlichen beschrieben. Als Kontrast dazu wird die jeweilige heutige Nutzung gezeigt.

„Neben dem dokumentarischen Charakter der Ausstellung bestechen viele Fotos durch die Ästhetik der damaligen Bauweise in Industrie und Technik, trotz der Darstellung ihrer Funktionalität. In der heutigen Zeit herrscht dagegen eine Klarheit mit der Reduzierung auf das Wesentliche vor, schlicht, dennoch manchmal nicht ohne einen gewissen Reiz„, sagt Helga Martens, die als Vereinsvorsitzende des Vereins für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur die Ausstellung konzipiert und geschaffen hat.

  • Das Hochofenwerksgelände – wie es war – wie es ist

    Die Anzahl der Menschen, die das Lübecker Hochofenwerk noch erlebten oder dort arbeiteten, in der Umgebung wohnten oder sonst einen Bezug zum Betrieb haben, wird immer geringer. Vielen Menschen ist das Thema Industrialisierung nur noch aus Schulbüchern bekannt. Verbunden ist damit der Verlust von grundlegendem Wissen über Technik und Handwerk.

  • ERINNERUNG UND NEUANFANG

    Das führt dazu, dass man sich heute nicht mehr vorstellen kann, unter welchen schweren und gesundheitsschädigenden Bedingungen über Jahrzehnte gearbeitet werden musste.

  • Das Werksgelände beheimatete etwa zwanzig Werkseinheiten, in denen zu Spitzenzeiten ca. 2.800 Menschen in Lohn und Brot standen. Nicht mit eingerechnet sind die sozialen und kulturellen Einrich-tungen des Werkes. Heute sind dort bislang 32 Betriebsstätten durch den Verkauf von Flächen ange-siedelt worden. Es gibt keine Zahlen, aber nach einer groben Schätzung kann die Anzahl der Arbeits-plätze auf 600 – 800 geschätzt werden.

  • In der Ausstellung werden alte Fotoaufnahmen von Werkseinrichtungen mit Aufnahmen von heutigen Ansichtigen gegenübergestellt. Verschiedene Pläne zeigen die Vielfalt und die Größe des Hochofenwerks. Heute gibt es kaum noch Relikte aus dieser Zeit. Wo früher ein Industriebetrieb war, sind heute 32 Betrieben aus Handel, Gewerbe, Handwerk und Dienstleistungen entstanden. Archiv-Bilder © Hansestadt Lübeck Industriemuseum / Bilder Neuzeit Jürgen Blenk

Kokerstraße 1-3
23569 Lübeck
Industriemuseum Geschichtswerkstatt

Passat Lübeck- Travemünde

Die Passat ist eine Viermast-Stahlbark, die als einer der legendären Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz 1911 bei Blohm & Voss vom Stapel lief und heute als Museumsschiff, im Hafen von Travemünde auf der Priwallseite, liegt. (Quelle: Wikipedia)

Den Priwall erreichen Sie am Besten, von 10 bis 18:00 Uhr mit der Personenfähre von der Nordermole aus. Die Passat kann ab dem 31.März in der Zeit von 11 bis 16:30 Uhr besichtigt werden.

www.ss-passat.com

Zu finden unter "Lübeck-Travemünde"

»ALLE AN BORD«

Eine Kinder-Rallye durch das Günter Grass-Haus

Im Museumsshop erhält jedes Kind den Ausstellungsguide »Alle an Bord«. Ein Podest, auf das sich kleine Kinder stellen, um den Guide persönlich von den ShopmitarbeiterInnen überreicht zu bekom-men, ist die »Kinder-Landungsbrücke«. Den Ausstellungsguide hat Nadia Budde illustriert. Auch die Geschichte stammt aus ihrer Feder. Die Kinder erleben einen Rundgang durch das ganze Museum. Jede Figur wurde von den Tiermotiven von Günter Grass inspiriert. Auch die Namen sind an dessen Werk angelehnt. So sitzen beispielsweise die beiden Schiffsköche, die »guten Aale mit schlechtem Geschmack« in den Kartoffeln des Kolonialwa-renladens.Bild © Margret Witzke

Im Museum ist außerdem die Kinderschiffstation »Tulla« mit Illustrationen von Nadia Budde eingerichtet worden. Hier sehen die Kinder die Bordmannschaft an der Wand. . Auf dem Holzschiff können die kleinen und großen Gäste in Ruhe lesen und einige Dinge auf der »Tulla« erkunden, etwa ein Steuerrad, ein Seh- und ein Sprachrohr.

Wenn ein Kind alle Figuren auf dem Gelände des Günter Grass-Hauses entdeckt und abgezeichnet hat, erhält er Im Museumsshop eine kleine Belohnung. Grafik © Nadia Budde

Lübecker Museen: Texte und Innenaufnahmen wurden durch die „Kulturstiftung Hansestadt Lübeck“ und dem Europäischen Hansemuseum Lübeck, zur Verfügung gestellt.

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